Die Lok Nummer 4 des Frankfurter Feldbahnmuseums

 

 

 

 

 

Alle Daten sind im CAD-System erfasst.

 

 

Die Platzverhältnisse lassen die Digitalvariante mit einem Sound und PowerPack zu.

 

 

 

Der Radstern nach seiner Bearbeitung in der Fräse.

Das Bild zeigt ein nach NEM gefertigten Radreifen und die zugehörige Radnabe. Die Vorgaben aus der Norm wurden zu Gunsten möglichst großer Vorbildnähe gewählt. Das Material ist Neusilber. Die Montage des Radreifens erfolgt elektrisch isoliert zur Radnabe. Der Luftspalt zwischen Radreifen und Radnabe wird mit einem Einkomponenentenklebstoff gefüllt. Kaum zu glauben, dass beide Teile in einer Fräse gefertigt werden konnten.

 

 

 

 

 

Die beiden Getriebehälften und der Bodendeckel sind im CAD System fertig entworfen. Als Antrieb ist ein Faulhaber Flachläufer mit Schwungmasse vorgesehen. Die Motorbefestigung ist durch Langlöcher einstellbar, damit das Spiel zwischen Schnecke und Schneckenrad genau justiert werden kann. Eine Achse ist als Pendelachse ausgeführt. Die Modellgeschwindigkeit entspricht beim Vorbild etwa 18 km/h.

 

 

 

 

Und  nun das Ganze in der Realität. Die geschraubte Konstruktion ist recht aufwendig aber servicefreundlich. Alle Teile sind mit geschliffenen Stahlstiften in ihrer genauer Position fixiert. Die Trennlinie zwischen Bodendeckel und den beiden Seitenteilen verläuft so, daß die zwei angetriebenen Achsen zuvor vollständig mit Rädern und Zahnrädern bestückt werden können, bevor diese in das Getriebe verbaut werden.

Inzwischen ist das Fahrwerk bestückt und wartet auf seine Probefahrt. Die gedrehten Mikroniete sind in den geätzten Löchern verlötet worden. Die Zylinder sind aus CNC-gefrästen Teilen mit Weichlotverbindungen  entstanden. Die Seitenteile des Fahrwerkes lassen sich in verschiedenen Abständen für die 3 gebräuchlichen Spurweiten 12, 13.3 und 16.5 mm montieren.