Die Heeresfeldbahn CC in der Spurweite H0f

Das Bild oben zeigt das virtuelle Modell, nachdem alle Daten vom Vorbild  in das CAD System übernommenen wurden. Auf Aspekte der technologischen Umsetzung wurde zunächst verzichtet. Es leuchtet sicherlich ein, das zB. im Bereich der Steuerung ein anderes etwas gröberes Modell entstehen wird. Schließlich soll sich die Steuerung bewegen und nicht bei der kleinsten Berührung zerstört werden.

Die Höchstgeschwindigkeit des Vorbildes wird von den Konstrukteuren des Fahrzeuges mit 20 Km/h angegeben. Auf feldbahn-typischen Strecken, wie zum Beispiel die Feldbahn Brotterode, konnte diese Geschwindigkeit aus praktischen Gründen nicht gefahren werden. Hier werden nur 12 Km/H angegeben. Der Treibraddurchmesser und eine realistische Leerlaufdrehzahl  eines auszuwählenden Antriebsmotors sind bekannt. Die Grundlagen für die Ermittlung einer Untersetzung sind damit vorhanden.

 

 

So könnte das Fahrwerk aussehen. Das grüne Formteil nimmt die Kugellager für die beiden mit Schneckenrad versehenen Achsen auf. Eine Schraubverbindung stellt die Verbindung zum zweiten, hier nicht dargestellten Teil des Fahrwerkes nach unten her. Dieser zweite Teil enthält die drei angetriebenen Achsen mit Kippachsvorrichtung.  Besonders vorteilhaft ist es, dass die Zahnräder (Stirnräder) in nur einer Ebene liegen. Wir erinnern uns:  NEM310, Maß B, wir haben nur 5,25 bis 5,5 mm Platz zwischen den inneren Radscheiben für das Fahrwerk !

 

 

In einer ersten Version ist das Getriebe nun fertig. Ich werde aber dessen Benutzung für dieses Projekt zurückstellen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Montage gestaltet sich schwierig. Die von mir verwendeten Kugellager haben ein radiales Spiel, ein sicherer Eingriff ist nicht gewährleistet. Zudem ist die Untersetzung bei der Verwendung der M0,2 Schneckenräder mit 12 Zähnen  mit 1:144 zu hoch. Ich werde auf diese Art von Getriebe mit den nun gewonnenen Erkenntnissen sicherlich in einem anderen Projekt zurückgreifen.

 

 

Hier ist nun der Entwurf für die mehrfach erprobte "klassische" Variante. Der Schnitt zeigt den im Kessel liegenden 12 Volt Motor mit 2 Achsen und einer kleinen Schwungmasse. Weiterhin ist die schon erwähnte Ausführung in nur einer Zahnradebene zu sehen. Eine 2. Ebene befindet sich im Inneren des Stehkessels in Fahrtrichtung rechts.

 

 

 

In der Skizze rechts werden noch einmal die Platzverhältnisse deutlich. 

Die Räder mit den elektrisch isolierten Radreifen entstehen.

 

 

 

Ein handelsübliches Rad wird innen auf 5,0 mm ausgedreht. Die Radnabe wird so gedreht, dass sie auf der Radinnenseite einen spannbaren Bund (3,6 mm Durchmesser)  hat. Das isolierte Radinnere der Nabe ist 4,6 mm im Durchmesser. Die verbleibenden 0,8 mm bis zum Radreifen sind für die Isolierschicht vorgesehen. Die dünne Kreisscheibe schützt die Isolierschicht beim Einpressen gegen Beschädigung.

Rechts im Bild ist der Radnabenrohling bereits mit der Isolierschicht aus 2K Klebstoff versehen. In der Bildmitte wurde der Rohling auf 5.02 mm abgedreht, damit er gut in den Radreifen eingepresst werden kann. Beim Einpressen schützt der Kreisring die Isolierschicht. Der Kreisring wir im nächsten Arbeitsgang abgedreht, der Radreifen ist nun elektrisch isoliert von der Nabe. In den letzten Arbeitsgängen wird nun die Radaussenseite mit der Bohrung für den Zapfen und den beiden Aussparungen versehen. Der Bund innen wird auf 0,4 mm Höhe abgedreht. Das Rad ist nun fertig.